Mein Jahr in Ghana

15.03.2019

Katharina Lehneis erzählt von ihrem Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) in Ghana

„Ich würde jederzeit wieder dorthin gehen“, sagte uns Katharina Lehneis, Abiturjahrgang 2017, als sie vor kurzem an unserer Schule einen Vortrag über ihren Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) in Ghana hielt. 

Katharina Lehneis bei ihrem Vortrag am JvFG
Katharina Lehneis bei ihrem Vortrag am JvFG

Das Publikum bestand aus interessierten Schülerinnen und Schülern, die sich für das JvFG-Kinderhilfswerk engagieren. Ihre ehemalige Mitschülerin bedankte sich für die finanzielle Unterstützung durch unser Kinderhilfswerk. Wir haben ihre Arbeit vor Ort mit 2000 € unterstützt.

Viele Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichsten Klassenstufen haben ihrer ehemaligen Schulkollegin zugehört.
Viele Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichsten Klassenstufen haben ihrer ehemaligen Schulkollegin zugehört.

Ghana ist ein westafrikanisches Land, in dem ein politisch stabiles System existiert und man sich mit Englisch gut verständigen kann. Ansonsten sind die verschiedenen Dialekte wie Fremdsprachen, die von Dorf zu Dorf variieren.

Katharina hat in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr am Vocational Institute of Ecological Techniques, also an einer ökologischen Berufsschule, Englisch unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler waren alle zwischen 17 und 56 Jahre und lernen handwerkliche Berufe, z.B. Zimmerer, Maurer oder Landwirt. Interessant ist, dass sowohl Männer als auch Frauen diese Handwerksberufe ergreifen und das Geschlecht bei der Berufswahl keine Rolle spielt.

Katharina vor  ihrer Wirkungsstätte, dem Vocational Institute of Ecological Techniques
Katharina vor ihrer Wirkungsstätte, dem Vocational Institute of Ecological Techniques

Vieles in Ghana ist anders als in Deutschland:

  • Es gibt in dem Dorf, in dem Kathi gewohnt hat, noch kein fließendes Wasser, weshalb das Brauchwasser immer herangeschleppt werden muss. Auf die Weise bekommt man ein Gefühl für den realen Wasserverbrauch, zum Beispiel beim Duschen!
  • Eine vollwertige Mahlzeit kostet 20 Cent!
  • Busse warten an den Stationen so lange, bis alle da sind bzw. der Bus voll ist.
  • Beerdigungen dauern drei Tage, denn es wird nicht nur getrauert, sondern auch das Leben gefeiert.
Mit großem Interesse schauten sich die Schüler auch die Unterlagen von Kathi an.
Mit großem Interesse schauten sich die Schüler auch die Unterlagen von Kathi an.
Sogar einen Blick in ihr persönliches Notizbuch durften wir werfen.
Sogar einen Blick in ihr persönliches Notizbuch durften wir werfen.
 

Es sind vor allem die Menschen dort, die Kathi beeindruckt haben, weil sie trotz ihrer Armut freundlich und hilfsbereit sind.

Was sind weitere Gründe, warum Kathi für ihr FSJ Ghana ausgewählt hat? Zum einen ist da der Kontakt zu ihrem Cousin Christoph Wenzl, der in Ghana ein Schulprojekt ins Leben gerufen hat, zum anderen die Togoreise in der 10. Klasse, die bei ihr die Sehnsucht nach Afrika geweckt hat.

Kathi und ihre heißgeliebten Elefanten!
Kathi und ihre heißgeliebten Elefanten!

Einen weiteren wichtigen Grund hat sie uns am Schluss verraten:  ihre Liebe zu Elefanten, die es dort nicht im Zoo, sondern in der freien Wildbahn gibt!

Katharina, wir wünschen dir für deine Zukunft alles erdenklich Gute und bedanken uns nochmals ganz herzlich für den tollen, inspirierenden Vortrag!

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