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Grandioses Frühjahrskonzert am Fraunhofer-Gymnasium

19.04.2026

Standing Ovations für Schulmusiker Hubert Bauer

Wenn das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium zum traditionellen Frühjahrskonzert lädt, ist die Erwartungshaltung stets groß – doch am Donnerstagabend übertrafen sich die Musikerinnen und Musiker wieder einmal selbst. Die bis auf den letzten Platz gefüllte Sporthalle bot eine beeindruckende Kulisse für ein musikalisches Feuerwerk, das seinesgleichen sucht und die enorme musikalische Bandbreite der Schule widerspiegelte.

Musikalischer Facettenreichtum

Durch das Programm führten Mara Terlouw und Jonas Brunner (beide aus der 13. Klasse), die mit ihrer witzigen und charmanten Moderation den Abend mit wunderbarer Leichtigkeit und Souveränität gestalteten.

Die Chorklassen begannen mit einem „Flotten Einstieg“, „Fly with me“ und dem humorvollen „Buddy Biber“ der Wise Guys, bevor die Streicherklassen mit dem traditionellen „Bei des Mondes Scheine“ und dem feurigen „Ungarischen Tanz“ von Béla Bartók ihr Können demonstrierten. Das Orchester überzeugte mit Händels Menuett (tolle Soli: Nina Kaiser und Ronja Krottenthaler), einem mitreißenden Czardas und dem triumphalen Finale von Beethovens neunter Symphonie, der „Ode an die Freude“.

Die Chorklassen eröffneten den Konzertabend mit mitreißenden Liedern.
Die Chorklassen eröffneten den Konzertabend mit mitreißenden Liedern.
Charmant und witzig führten Mara Terlouw und Jonas Brunner durch den Abend.
Charmant und witzig führten Mara Terlouw und Jonas Brunner durch den Abend.

Besonders erfreulich war der Auftritt der jüngsten Talente: Die Bläserklasse 5 präsentierte sich mit bereits tollem Sound mit „Hard Rock Blues“ und „Bring on da Band“, während die Bläserklasse 6 mit „Mama Paquita“ und dem allseits bekannten „Barbie Girl“ das Publikum zu begeistern wusste. Hier sieht man schon die spielfreudigen und engagierten Ensembles der Zukunft. Die Juniorband legte mit „Checkpoint“ und der Filmmusik-Hymne „Magnificent Seven“ noch eine Schippe drauf. Dass Volksmusik nicht langweilig ist, sondern jede Menge Spaß mit sich bringt, bewies Siegi Mühlbauer mit seiner Volksmusik-Gruppe mit einem traditionellen „Schottisch“ und dem wunderbar gespielten „Rehragout“.

Von Kammerchor bis Jazzband – Höchstleistungen auf der Bühne

Vor der Pause entführte der Kammerchor das Publikum mit „In einem kühlen Grunde“, dem kraftvollen „Baba Yetu“ und dem Klassiker „Music“ von John Miles in verschiedenste Klangwelten. Sie hatten erst kürzlich bei einem internationalen Chorwettbewerb mit Bestleistungen abgeschlossen und Goldmedaillen nach Hause mitgebracht. Sowohl vor dem Konzert, als auch in der Pause bot der Elternbeirat kulinarische Köstlichkeiten und Getränke an, die zum Verweilen und zum angeregten Austausch über die gehörten Darbietungen einluden. Nach der Pause eröffnete der Große Chor den zweiten Programmteil mit einer modernen Fassung des Morley-Chorliedes „Now is the month of Maying“, dem wunderbaren „Thankful“ und dem energetischen „Touch the Sky“ aus dem Disney-Pixar-Film „Brave“.

Ronja Krottenthaler und Nina Kaiser überzeugten mit einem wunderbaren Violin-Duett, begleitet vom Schulorchester unter der Leitung von Arkadius Podwika und Susanne Melichar.
Ronja Krottenthaler und Nina Kaiser überzeugten mit einem wunderbaren Violin-Duett, begleitet vom Schulorchester unter der Leitung von Arkadius Podwika und Susanne Melichar.
Der Kammerchor unter der Leitung von Andreas Ernst zeigte sein hervorragendes Können mit einer hohen musikalischen Bandbreite. Kein Wunder, dass dieses Ensemble erst kürzlich beim Chorwettbewerb in Prag mit zwei Gold-Auszeichnungen geehrt wurde.
Der Kammerchor unter der Leitung von Andreas Ernst zeigte sein hervorragendes Können mit einer hohen musikalischen Bandbreite. Kein Wunder, dass dieses Ensemble erst kürzlich beim Chorwettbewerb in Prag mit zwei Gold-Auszeichnungen geehrt wurde.

Der Dreigesang interpretierte den Song „Nine to Five“, die „Rising Stars“ sorgten mit „Simply the Best“ von Tina Turner und „Davy’s on the road again“ von Manfred Mann’s Earth Band für Stimmung, während die Schulband „This is us“ mit „Beds are burning“ von Midnight Oil und „Wanted dead or alive“ von Bon Jovi rockige Töne anschlug. Anschließend gab es eine Überraschung der Abiturienten, die am Konzerttag ihren letzten offiziellen Schultag hatten. Sie verabschiedeten sich mit einem wunderbar gestalteten „Abschied vom Walde“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Einen besonderen musikalischen Beitrag lieferten „The Music Teachers“ mit dem Tango „El Choclo“. Die Musiklehrkräfte der Schule hatten sich zu einem Ensemble zusammengetan und standen erstmals alle gemeinsam auf der Bühne.

Der Dreigesang interpretierte „Nine to Five“ in einem witzigen und mitreißenden Arrangement.
Der Dreigesang interpretierte „Nine to Five“ in einem witzigen und mitreißenden Arrangement.
Hubert Bauer führte seine Jazzband mit großer Freude und Präzision - und immer mit dem nötigen Schwung!
Hubert Bauer führte seine Jazzband mit großer Freude und Präzision - und immer mit dem nötigen Schwung!

Den Abschluss und Höhepunkt des Konzerts lieferte dann die Jazzband unter der Leitung von Hubert Bauer mit „September“, „Tweet Fatigue“, „Sunset Meander“ (hervorragend komponiert und arrangiert vom Fraunhofer-Schüler Raffael Hahn) und dem mitreißenden „Music“ von John Miles.

Ein emotionaler Abschluss

Dem Höhepunkt des Abends folgte dann ganz zum Schluss noch ein weiterer Glanzpunkt und damit eine besondere Überraschung für den Leiter der Jazzband. Musiklehrer Hubert Bauer, der das musikalische Leben am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium über Jahrzehnte hinweg geprägt und mit unermüdlichem Einsatz vorangetrieben hatte, wurde von seinen aktuellen und zudem von vielen ehemaligen Schülern musikalisch verabschiedet. Bereits im Vorfeld hatten Andreas Ernst und Susanne Melichar, die Musikkollegen Bauers, den Überraschungsbeitrag geplant und hierzu viele ehemalige Chor- und Bandmitglieder kontaktiert. Schnell fand sich eine große Zahl an Musikern, die ihren ehemaligen Chor- und Jazzbandleiter mit einem musikalischen Ständchen ehren und verabschieden wollten. Während des Schlussapplauses zog die eigens hierfür zusammengestellte Blaskapelle mit dem „Mein Heimatland“-Marsch in die Sporthalle ein, alle Schülerinnen und Schüler kamen auf die Bühne und viele ehemalige Chorsänger reihten sich in die Reihen ein.

Hubert Bauer bei seinem Flötensolo in „Sunset Meander“ - ein Jazzbandstück, das Raffael Hahn, Schüler der q13, extra für diese Ensemble komponiert und arrangiert hatte.
Hubert Bauer bei seinem Flötensolo in „Sunset Meander“ - ein Jazzbandstück, das Raffael Hahn, Schüler der q13, extra für diese Ensemble komponiert und arrangiert hatte.
Mit großer Freude nahm Hubert Bauer sein musikalisches Ständchen entgegen!
Mit großer Freude nahm Hubert Bauer sein musikalisches Ständchen entgegen!

Gemeinsam musizierten sie „Siyahamba“ und „Good Night Sweetheart“, eigens umgedichtet für ihren ehemaligen Musiklehrer. Sichtlich gerührt bedankte sich Hubert Bauer für diese wunderbare musikalische Überraschung. In zahlreichen Gesprächen im Anschluss des Konzerts erinnerten sich die Ehemaligen an ihre gemeinsame Zeit am Fraunhofer. Es war ein Konzertabend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird!


Hier noch einige Eindrücke des Abends, fotografiert von Georg Mühlbauer:


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