
26.02.2026
Deutsch-Tschechisches Kammerkonzert des Fraunhofer-Gymnasiums im Langhaussaal
„Herr Präsident, wir kennen eine Sprache, diese Sprache, sie heißt Musik.” – So rappt Falco in seinem Lied „The Sound of Musik”. Seine Songs sind dafür bekannt, wie er deutsche, wienerische und englische Passagen wild durcheinandermischt, denn die Musik als universelle Sprache funktioniert auch dann noch hervorragend.
Gar nicht wild durcheinander, sondern sehr harmonisch verlief das deutsch-tschechische Kammerkonzert des JvFG und der Partnerschule Luďka Pika in Pilsen.
Bei eher frühlingshaften Temperaturen lud das P-Seminar Musik unter der Leitung von Andreas Ernst gemäß dem Motto „Winterklänge ohne Grenzen” am Dienstag in den Langhaussaal in Cham. Den Auftakt machte das von allen Beteiligten gemeinsam gesungene „Let’s joyfully raise our voices”, dessen Melodie das Thema des Abends vorwegnahm: Bekannt ist diese nämlich als Eurovisions-Melodie. Um Verbindung und Freundschaft über Grenzen hinweg sollte es gehen. Dass dafür Musik das perfekte Medium ist, bewiesen die zahlreichen Musikerinnen und Musiker, die allesamt ihr Bestes gaben und für einen unterhaltsamen, abwechslungsreichen, teilweise auch berührenden Abend sorgten.
Die Völkerverständigung stand bereits den gesamten Tag im Mittelpunkt. Die Chöre probten gemeinsam, erkundeten die Stadt Cham und tauschten sich beim gemeinsamen Mittagessen aus. Die Kooperation und der Austausch wurde am Abend zudem unterstrichen durch das gemeinsam gesungene bairische Volkslied „Aba d’Ochsn”, das die tschechischen Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Miriam Sudková bei den Proben am Konzerttag selbst erst erlernten. Als nach circa drei Stunden wiederum ein tschechisches Volkslied namens „Odlo” den Abschluss bildete, schloss sich somit ein schöner Rahmen.
Dazwischen führten Laura Lankes und Paula Breu durch die Revue an verschiedensten Genres und Instrumenten. Es gab Soli am Klavier, am Akkordeon, Vibraphon und der Marimba. Eine Händelsonate für Horn und Trompete, ein Posaunenkonzert, ein Werk auf der Akustikgitarre und immer wieder auch Gesangsdarbietungen. Querflöten, Klarinette und Geige rundeten das Ensemble des Abends ab.
Neben den Mitgliedern des P-Seminars und dem tschechischen
Chor war auch der Kammerchor des JvFG zu bewundern.
Ihnen allen galt der Dank des Schulleiters Uwe Mißlinger, der sich beeindruckt
und stolz zeigte ob der Bandbreite der musikalischen Genres, die es zu hören
gegeben hatte. Er bedankte sich besonders bei Andreas Ernst, der diesen Abend
möglich gemacht hat, sowie vor allem bei den tschechischen Gästen für ihren
Besuch. Gerade in diesen wirren Zeiten sei es wichtig, dass Freundschaften über
Grenzen hinweg gepflegt würden. Musik sie dafür perfekt geeignet. Mißlinger
betonte, dass er sich auf ein Wiedersehen freut.
Das letzte Wort hatte der Chorleiter Andreas Ernst, der noch einmal sein Anliegen hervorhob: „Musik kann viel mehr als Sprache.” – Ein bisschen klingt hier Falcos Songtext mit an.
Hier noch weitere Eindrücke des Abends:
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