Podiumsgespräch zum Thema Nahtoderfahrung

18.01.2022

Christian Eidenhardt im Gespräch

„Ich habe keine Angst, sondern Respekt vor dem Tod. Angst ist grundsätzlich im Leben kein guter Begleiter“, erklärt Christian Eidenhardt aus dem Landkreis Cham, während die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe gebannt seinen Ausführungen lauschen. Dass der 35-jährige heute hier sitzen kann, grenzt an ein Wunder, denn im Januar 2011 erlitt er während eines Fußballspiels eine Hirnblutung. Trotz Koma und einer Überlebenschance von nur 5%, hat Christian Eidenhardt es geschafft, sich wieder ins Leben zurückzukämpfen. Heute lebt er mit kleineren Einschränkungen wieder ein normales Leben und nimmt sich die Zeit, Interessierten von seinem Nahtoderlebnis zu berichten.

Gebannt hörten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen zu.
Gebannt hörten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen zu.

Nachdem die Veranstaltung zum Thema Nahtoderfahrung an unserer Schule bereits im vergangenen Jahr ein großer Erfolg war und positives Feedback von den Jugendlichen erhielt, entschloss sich die Fachschaft katholische Religionslehre dazu, Eidenhardt nun erneut einzuladen. So hatten auch die diesjährigen Zehntklässler die Möglichkeit, ihre Fragen zu dem sensiblen, aber interessanten und sehr wichtigen Thema zu stellen. Organisiert wurde das Podiumsgespräch schließlich von den beiden Religionslehrkräften Andreas Klebl und Laura Schuß, während drei Schüler stellvertretend für ihre Jahrgangsstufe das Gespräch führten.

Die drei Moderatoren, Lukas Baumann, Jakob Meindl und Timm Schegerer stellten Christian Eidenhardt die im Vorfeld vorbereiteten Fragen.
Die drei Moderatoren, Lukas Baumann, Jakob Meindl und Timm Schegerer stellten Christian Eidenhardt die im Vorfeld vorbereiteten Fragen.

Im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts hatten die Jugendlichen der 10c vorab einen Fragenkatalog erarbeitet, den die drei Moderatoren, Lukas Baumann, Jakob Meindl und Timm Schegerer, an den Chamer herantrugen. Es ging um die Nahtoderfahrung selbst, aber ebenso um die Zeit der Genesung und Verarbeitung, den Umgang mit dem Thema Tod und darum, wie das Leben nach einem so einschneidenden Erlebnis weitergeht. Dabei stellte Eidenhardt, der trotz allem seinen Humor nicht verloren hat, klar, wie wichtig die Dankbarkeit, gerade für Familie und Gesundheit, ist. Zudem sei es wichtig, in Herausforderungen des Lebens stets das Positive zu suchen, um daraus die nötige Kraft zu ziehen. Im Anschluss nutzten auch die übrigen Zuhörenden die Chance, ihre persönlichen Fragen zum Thema zu stellen. Auf Augenhöhe und mit bemerkenswerter Offenheit ging Christian Eidenhardt auf alle Fragen ein und erklärte selbst schwierige Aspekte schülernah und ehrlich.

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