Das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium möchte auf dieser Seite u. a. Berichte und Bilder Ehemaliger sowie Hinweise auf Treffen der Abiturjahrgänge an ihrer "alten" Schule veröffentlichen und freut sich über entsprechende Informationen an jvfg-cham@t-online.de.
Sehr geehrtes Homepage-Team des JvFG,
die neu gestaltete Fraunhofer-Seite finde ich sehr gelungen und informativ.
Freundlicher Gruß
Alexander Berger (Absolvent '97)
Sehr geehrte Damen und Herren,
als ehemaliger Schüler habe ich mit Freude zur Kenntnis genommen, dass jvfg-cham.de erneuert wurde und nun regelmäßig über die Vorgänge an der "alten Schule" informiert.
Beste Grüße
Dominik Mayer (Absolvent 2004)
Ihre Homepage jvfg-cham.de ist toll!! Sehr professionell!
Markus Reimer, Abiturjahrgang 1989
Aus einem Brief von Helmut Fiedler vom Abiturjahrgang 1956 anlässlich des Treffens am 14. - 16. Juli 2006:
... Wir entwerfen gerade das detaillierte Programm und planen am Samstag, den 15. Juli, nachmittags, einen Besuch "unserer" alten Schule. Bei einem virtuellen Rundgang in der hervorragend gegliederten und gestalteten Web-Site konnte ich sehen, wie sie sich geändert hat. ...
Hallo, Herr Nowotny,
noch einmal herzlichen Glückwunsch zur 'neuen' Seite des JvFG. Es ist erfrischend, sich auch mal aktuell über das Geschehen an der 'alten Schule' informieren zu können. ...
Florian Brunner, Abiturjahrgang 2000
Liebes JvFG-Homepage-Team,
als regelmäßiger Besucher der Fraunhofer-Internetpräsenz möchte ich Ihnen auf diesem Wege meine Glückwünsche für den äußerst informativen und gelungenen Auftritt danken!
Weiter so!
Sebastian Roloff (Absolvent 2002, Mitglied des Fördervereins)
Ehemaliger meldet sich zurück: Daniel Stieglitz, Filmemacher
Wer erinnert sich noch an Daniel Stieglitz aus der Königsberger Straße in Cham, Abiturjahrgang 1999? Er studiert an der Filmhochschule Kassel und sein erster Kinofilm „happy end“, den er im Sommer 2003 in seiner Heimatstadt mit einer Crew junger Schauspieler, einer Reihe von Chamern und einigen Profis drehte, hatte im Dezember 2004 in der Cineworld im Randsberger Hof in Cham Premiere und lief dort im Juni 2005 eine Woche lang.
Hier gibt es mehr Informationen über unseren Ehemaligen Daniel (das Filmplakat von „happy end“ sowie Szenen aus dem Film sind im Archiv unter dem Datum vom 25.6.2005 zu finden):
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Name:
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Nachdem er einige kurze Animationen, Übungen, Comic Projekte, Storyboards und viele Illustrationen angefertigt hatte, wurde ihm jedoch klar, dass diese Medien nicht zu den Geschichten passten, die er erzählen wollte, also begann er Spielfilm zu studieren.
Als er bei vielen Kurzfilm-Produktionen Erfahrungen als Assistent und Storyboard- Zeichner gesammelt hatte, fing er 2003 mit der Arbeit zu seinem ersten eigenen Spielfilm „happy end“ an. Die gesamte Produktion von der Planung bis zum fertigen Schnitt war eine solch großartige und faszinierende Zeit für ihn, dass er sich endgültig dazu entschied, weiterhin als Regisseur arbeiten zu wollen.
Ein Jahr später im Herbst 2004 produzierte er zwei Kinowerbespots auf 35mm Film für eine lokale Tageszeitung, was ihm nach den vielen Video-Arbeiten neue Erfahrungen mit dem Medium Film einbrachte.
Zur Zeit arbeitet er an mehreren Kurzfilmen und am Drehbuch zu seinem nächsten Spielfilm, mit dem er seinen Hochschulabschluss machen will.
Informationen zu Daniels erstem Kinofilm „happy end“ - Presseheft:
Kurzinhalt:
Der junge Schriftsteller Leo (Matthias Scherwenikas) zieht aufgrund einer Schreibblockade in ein altes Mehrfamilienhaus weit außerhalb der Stadt, um dort noch einmal von vorne zu beginnen. Seine Beziehung ist kurz vor dem Zusammenbruch, sein Geld wird knapper und seine Karriere scheint den Tiefpunkt erreicht zu haben.
Auf der Suche nach der richtigen Geschichte für seinen neuen Roman stößt er auf die Spuren des verstorbenen Vormieters (Erwin Leder), der zusammen mit seiner Tochter Joana bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Im Kinderzimmer entdeckt er ein altes, merkwürdiges Tagebuch und plötzlich scheint die Wohnung ein unheimliches Eigenleben zu entwickeln. Gegenstände bewegen sich. Seltsame Geräusche ertönen.
Leo recherchiert trotz aller Warnungen weiter und kommt mit Hilfe der ehemaligen Kinderpsychologin Dr. Grubert (Brunhild Falkenstein) einem wohl gehüteten Geheimnis auf die Spur, das ihn um seinen Schlaf und beinahe um den Verstand bringt. Die drei seltsamen Nachbarn scheinen eine wesentliche Rolle dabei zu spielen.
Doch was war wirklich damals bei jenem Autounfall passiert?
Was ist Traum und was Realität?
Eines wird Leo auf jeden Fall klar: Jede Geschichte braucht ein Ende …
team:
Buch Regie Schnitt - Daniel Stieglitz
Kamera - Thomas Förster
Produktion - Martin Tischner
Musik - Daniel Wehr
Ausstattung - Tanja Fleischer
Ton - Tobias Böhm
Licht - Jan Köhler
Matthias - Stocklöw
Maske - Anna Kirchhammer
Kamera Assistenz - Florian Grolig
Regie Assistenz - Silke Daub
Kostüm - Oliver Stieglitz
Aufnahmeleitung - Simon Stoffl
schauspieler:
Leo Matthias - Scherwenikas
Ida - Katharina Schwarz
Dr. Grubert - Brunhild Falkenstein
Joana - Katharina Schiedermeier
Vater - Erwin Leder
Herr Boos - J.E. Rasch
Frau Deus - Marta Heselberger
Frau Tender - Vroni Kindermann
Friedhofswärter - Christoph Hufenbecher
Makler - Wolfgang Stieglitz
Produktions-Notizen:
Was ursprünglich eine 15-minütige Kurzfilmübung der beiden Kasseler Filmstudenten Thomas Förster (Kamera) und Daniel Stieglitz (Regie, Buch, Schnitt) zu dem Thema „Angst“ werden sollte, entwickelte sich nach 2-monatiger Arbeit zu einem 90 Seiten langen Drehbuch mit dem Arbeitstitel „Happy End“.
Nach weiterer 2-monatiger Vorbereitungsphase, in der zusammen mit Martin Tischner (Produktion) die Drehorte gesucht und ausgestattet wurden, eine Auflösung in Form eines Storyboards festgehalten wurde, Schauspieler gecastet und alles Organisatorische vorbereitet wurde, konnten im August 2003 die Dreharbeiten zu Happy End beginnen. Zur Verfügung stand das privat finanzierte Budget von 7000 Euro (!!!).
Ziel war es, einen abendfüllenden Spielfilm zu drehen, der optisch und atmosphärisch an amerikanische Vorbilder erinnern und dem Zuschauer spannende Unterhaltung bieten sollte.
Das Team hinter der Kamera bestand ausschließlich aus Schülern und Studenten, teilweise ohne jegliche Film-Erfahrung, die jedoch mit ungeheurer Motivation und Ausdauer an dem Projekt arbeiteten.
Vor der Kamera konnten neben vielen Laiendarstellern und Theaterschauspielern aus der Umgebung der österreichische Veteran Erwin Leder (Das Boot, Schindlers Liste, Underworld), der noch relativ unbekannte Matthias Scherwenikas (Alpha Team) für die Hauptrolle und die ehemalige Viva- Moderatorin Katharina Schwarz (Calgon-Werbung) gewonnen werden und somit war das Team komplett. Abgesehen von sogenannten Rückstellungsverträgen arbeiteten alle Schauspieler und sonstigen Teammitglieder ohne Gage, womit sich die Ausgaben auf ein Minimum reduzieren ließen: Videobänder, Versicherung, Benzin & Telefon und die Verpflegung.
Da die Technikausleihe der Kunsthochschule Kassel zeitlich begrenzt war und die Wohnung in der gedreht wurde renoviert werden sollte, gab es eine klare Deadline und somit einen überaus dicht gepackten, nahezu unmöglichen Drehplan. So wurde ohne einen freien Tag 6 Wochen lang etwa 18 Stunden am Tag gedreht, gemeinsam am Drehort gegessen, geschlafen, musiziert und gefeiert.
Wahrscheinlich ist es diesem besonderen Zusammengehörigkeitsgefühl zu verdanken, dass das beinahe fahrlässig und ohne jede Art von Sicherheitspuffern, Ersatzdarstellern oder Ausweichterminen geplante Projekt dennoch fertig gestellt werden konnte und jene charmante Liebe zum Detail besitzt.
Überaus komplizierter und zeitaufwändiger stellte sich dann die Postproduktion dar. Man musste mit vielen Problemen kämpfen, die sich einerseits aus fehlender Erfahrung, aber auch aus den schlechten technischen Bedingungen und dem unkonventionellen Videoformat D9 (entspricht Digi-beta) ergaben. Erst knappe 2 Jahre später war es schließlich so weit - der Film war fertig.
Daniel Stieglitz (Regie, Buch, Schnitt) zu der Realisierung des Filmes:
„Viele Projekte scheitern bereits an der Finanzierung, weil die Filmemacher beim Drehbuchschreiben in keiner Weise an die Realisierung denken – obwohl sie Autor und Regisseur in einem sind. Diesen Fehler wollte ich nicht machen – ich kenne genug Mitstudenten, die Jahre lang Förderungen beantragen und die meiste Zeit mit dem Warten auf Antwort verbringen, statt wirklich Filme zu drehen. Also habe ich das Drehbuch zu „Happy End.“ direkt auf die Örtlichkeiten hin zugeschrieben. Ich wusste, dass die Wohnung meiner Oma frei werden würde, und so konnte ich bereits beim Schreiben die Drehorte und sogar einzelne Einstellungen in meinem Kopf durchspielen und die Geschichte danach gestalten. Die Treppe, der Keller, der Flur, das Bad – ich habe versucht die Geschichte, so weit es ging, auf die Wohnung zu beschränken und sonst nur solche Drehorte zu wählen, die es in meiner Heimatstadt auch gab (Friedhof, Garten mit Teich, Stadtarchiv). Das bedeutet zwar, dass man inhaltlich enorme Einschränkungen machen muss, aber es fördert die Kreativität und meiner Meinung nach muss man als Student einfach bereit sein während der Ausbildung Kompromisse einzugehen.“
Zu dem Hauptdarsteller Matthias Scherwenikas:
„Da es wenig Nebenrollen in dem Film gibt – ich wollte auch hier Geld und Aufwand sparen –, musste der Hauptdarsteller die ganze Geschichte allein tragen. Nachdem ich also Ausschnitte aus dem Kurzfilm „Empty“ gesehen hatte, in dem Matthias einen deutschen Soldaten spielt, wusste ich, dass er die perfekte Besetzung für die Rolle des Leo war. Tatsächlich hat er während der Dreharbeiten das ganze Team mit seinem Spiel begeistert und hat mir sehr dabei geholfen, die Figur lebendig werden zu lassen. Ich hoffe, ihm wird die Chance gegeben auch weiterhin sein Können unter Beweis zu stellen.“
Zu der Arbeit mit Erwin Leder (Das Boot, Underworld):
„Im Internet habe ich auf Fotos von Schauspielagenturen nach dem richtigen Gesicht für den bösen Vater gesucht und bin bei dem Bild von Erwin Leder hängen geblieben. Er hatte so etwas Unergründliches, fast Hinterlistiges in seinem Blick und mit etwas Maske, so dachte ich, könnte er richtig abscheulich wirken. Also rief ich seine Agentin an, ohne zu wissen, mit wem ich es zu tun hatte, und beschrieb ihr kurz mein Projekt. Es gebe kein Geld, aber Fahrt und Unterkunft würde ich bezahlen und es würde sich nur um 3 Drehtage handeln. Ich schickte das Drehbuch nach Wien und 3 Tage später rief Herr Leder bei mir an. Ihm gefiel das Drehbuch sehr gut und er interessiere sich sehr für das Unheimliche und Düstere und so fragte er mich schließlich, wie ich denn gerade auf ihn gekommen sei. Ich erzählte von dem Foto und er fragte schließlich, ob ich denn wüsste, wer er sei. Ich verneinte und so erhielt ich am nächsten Tag eine Mail mit 3 Bildern im Anhang: Erwin Leder zusammen mit Wolfgang Petersen (Das Boot), Erwin Leder mit Steven Spielberg (Schindlers Liste) und Erwin Leder mit Cate Beckinsale (Underworld). Am nächsten Tag sagte er zu und es war eine großartige Erfahrung und ein noch größerer Spaß mit ihm zu arbeiten!“
Zu dem fertigen Film:
„Nach knapp 2 Jahren Schnitt und Nachbearbeitung habe ich den Film mittlerweile hunderte Male gesehen und kenne jede Einstellung und jeden Dialog in- und auswendig. Natürlich ist der Film für mich nicht mehr spannend oder unheimlich und vieles würde ich mittlerweile ganz anders machen – besser hoffentlich. Tatsächlich lernt man am meisten aus der Praxis und da vor allem aus den Fehlern. „Happy End“ war ein wirklich großes Projekt und ich habe enorm viel dabei gelernt, was ich bei meinen nächsten Projekten gerne anwenden würde. Trotzdem bin ich mit dem Film sehr zufrieden. Diese Dreharbeiten gehören zu den schönsten Erfahrungen meines Lebens und ich hoffe, dass ein klein wenig unserer optimistischen, vielleicht auch naiven Motivation, etwas ganz Großes machen zu wollen, beim Filmgucken sichtbar wird.“
Abiturjahrgang 1985 traf sich am 25.6.2005 zum 20-jährigen Jubiläum am Fraunhofer-Gymnasium
42 von 64 Ehemaligen fanden den Weg zurück an ihre alte Schule und staunten nicht schlecht, was sich alles verändert hatte.
StD Christian Nowotny, Mitarbeiter im Direktorat, begrüßte die Gäste im Namen der Schulleitung und wies sie auf die wichtigsten Neuerungen am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium hin, StD Günther Habel führte die ehemaligen Schüler/innen durch das Haus. Anschließend fand ein Gottesdienst in der Kapelle in Altenmarkt statt, bevor man zum gemütlichen Teil in der Klostermühle überging.
Organisiert hatten das Treffen Melanie Rauscher und Thomas Gruber aus Cham.

Unser Bild zeigt die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1985
vor der Sternwarte am Dach des Schulgebäudes.
Fraunhofer-Gymnasium trauert um ehemaligen Schulleiter
OStD i. R. Clement Utz 83-jährig verstorben
Am Dienstag, 24. Mai 2005, verstarb der langjährige Direktor des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem, OStD i. R. Clement Utz plötzlich und unerwartet.
Der Verstorbene kam 1967 aus Amberg, wo er seit 1956 das Schülerheim des Max-Reger-Gymnasiums geleitet hatte, als Musiklehrer an unsere Schule, deren Leitung ihm von 1969 bis 1985 anvertraut war. Sein organisatorisches Geschick und seine Überzeugungskraft waren vor allem auch bei Umbau und Erweiterung des Schulhauses in den Jahren 1970 bis 1974 gefordert. Während der unruhigen Zeiten der großen Schulreformen in den siebziger Jahren sorgten seine Geradlinigkeit, Standhaftigkeit und vorbildliche Haltung für einen guten Ruf der Schule.
Für Schüler, Eltern und Lehrer war er stets ein verlässlicher und wohlwollender Ansprechpartner.

So kannte man den „Chef“: OStD Clement Utz in seinem Direktorat
Trotz seiner schon bestehenden beruflichen Belastungen übernahm er von 1979 bis 1982 auch die Leitung der neu gegründeten Fachoberschule und machte sich ebenso als langjähriger ehrenamtlicher Leiter der Volkshochschule Cham (von 1971 bis 1978) einen Namen, indem er sich für deren Ausbau im Landkreis sowie insbesondere für kulturelle Veranstaltungen wie Theater und Konzerte engagierte. Für all seine Verdienste als Schulpädagoge und in der Erwachsenenbildung wurde OStD Utz mit dem Bundesverdienstkreuz am Band, dem Kreisehrenzeichen in Silber und anderen Ehrungen bedacht.
Die Schulfamilie verliert an ihm einen verdienstvollen Freund, der trotz seiner langen Krankheit nie den Kontakt zu seiner Schule verloren hat.

Das letzte Bild von OStD i. R. Clement Utz an unserer Schule anlässlich der Verabschiedung von OStD Klaus Drauschke am 29.7.2004
Chamerin Sonja Pongratz habilitiert
Die höchsten akademischen Weihen hat jetzt die Chamerin Sonja Pongratz erhalten. Nach zehn Jahren erfolgreicher Mitarbeit am Lehrstuhl für Kunststofftechnik der Universität Erlangen-Nürnberg wurde Dr.-Ing. habil. Sonja Pongratz am 13. Juli 2005 in Erlangen habilitiert. Damit erfüllt sie die akademischen Voraussetzungen für eine Professur.
Sonja Pongratz absolvierte 1988 am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium das Abitur, ihre Familie ist immer noch in Cham ansässig. Nach der bestandenen Reifeprüfung studierte Sonja Pongratz Chemieingenieurwesen an der Universität Erlangen-Nürnberg und schloss ihr Studium 1994 ab.

Dr.-Ing. habil. Sonja Pongratz
1995 begann ihre wissenschaftliche Laufbahn am Lehrstuhl für Kunststofftechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. G. W. Ehrenstein. Im März 2000 schloss Sonja Pongratz ihre Promotion bei Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. G. W. Ehrenstein im Maschinenbau ab, Thema ihrer Doktorarbeit war die "Alterung von Kunststoffen". Das spätere Forschungsgebiet, das auch Gegenstand ihrer Habilitationsarbeit war, befasst sich vertiefend mit der „Beständigkeit von Kunststoffen“.
Im November 2006 wurde sie beim "Dies academicus" der Universität Erlangen-Nürnberg für ihre Habilitationsschrift mit dem Wolfgang-Finkelnburg-Preis ausgezeichnet, die demnächst unter dem Titel "Die Beständigkeit von Kunststoffen" erscheint und auf 1200 Seiten das Alterungsverhalten von Kunststoffen, z. B. bei hochwertigen Fahrzeugteilen oder bei Implantaten im menschlichen Körper, darlegt.
Sonja Pongratz arbeitet jetzt bei den Freudenberg Forschungsdiensten auf dem Gebiet der „Schadensanalyse von Kunststoffen“ und hält weiterhin Vorlesungen in Erlangen.
2004/05 langjährige Fraunhofer-Lehrer pensioniert
Mit Ablauf des Schuljahres 2004/05 traten in den Ruhestand:
StDin Birgit Klimbacher (Deutsch, Geschichte, Russisch), die seit 1968 am Joseph-von-Fraunhofer unterrichtete und auch als Unterstufenbetreuerin (u.a. verantwortlich für die Organisation der Kennenlerntage), Fachbetreuerin Deutsch und Ethik und Betreuerin der Schulbibliothek sowie Kontaktlehrerin zum Partnergymnasium Ludek Pik in Pilsen/CZ tätig war;
StD Karl Fischer (Mathematik, Physik), seit 1969 am JvFG, langjähriger Fachbetreuer Physik, unterrichtete auch das Wahlfach Astronomie und betreut die Fraunhofer-Sternwarte noch immer ehrenamtlich;
OStR Reinhard Adametz-Gößmann (Sport, Biologie), seit 1993 am JvFG, unterrichtete auch Ethik und betreute Computerraum 306, Multimedia- und Internet-Wettbewerbe sowie den Schulgarten.

Das Bild zeigt die Verabschiedung der Lehrkräfte anlässlich der Abschlussveranstaltung im Juli 2005 in der Sporthalle (v. l. n. r.):
OStD R. Reinhardt, StDin Birgit Klimbacher, Diplomtheologe Markus Lohmann (Übernahme von Religionsstunden), StD Karl Fischer, StD a. D. Erich Weiß (Aushilfe im Fach Latein) und OStR Reinhard Adametz-Gößmann
Mehr Bilder von dieser Verabschiedung unter Aktuelles / Fotogalerie / Schuljahr 2004/05 / Abschlussveranstaltung.
Nach zehn Jahren traf sich der Abiturjahrgang 1995 am JvFG
Am Samstag, 29.10.2005, trafen sich die ehemaligen Schüler/innen des Abiturjahrgangs 1995 am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium zum zehnjährigen Abi-Jubiläum. Der Nachmittag begann mit einer Führung durch die Schule, die vom damaligen Kollegstufenbetreuer und jetzigem Mitarbeiter im Direktorat StD Ludwig Biebl geleitet wurde. Die Ehemaligen gewannen einen Einblick in die beeindruckenden Veränderungen des Schulgebäudes und die moderne Ausstattung der Klassenräume.
Im Anschluss an die Führung wurde die Feier in der Klostermühle in Altenmarkt fortgesetzt. Eine besondere Freude war für die fast 40 Teilnehmer, dass außer den ehemaligen Lehrern, OStRin Monika Pressler, StD Günter Habel und StD Ludwig Biebl auch der ehemalige Schulleiter OStD Klaus Drauschke den Weg nach Cham gefunden hatte.
Nachdem man sich beim Abendessen kräftig gestärkt hatte, wurden beim Film über den Abischerz und den Abiball im Jahr 1995 Erinnerungen an die „alten Zeiten“ geweckt, die dann bis tief in die Nacht ausgetauscht und aufgefrischt wurden.
Das Treffen hatten Kerstin Posel (vorm. Söllner), Gabriele Nachtmann und Anne Stevens (vorm. Schoyerer) organisiert.

Die Teilnehmer am Treffen des Abijahrgangs 1995 vor dem Schulbrunnen
Gymnasialprofessorin i. R. Waltraute Schmidt 97-jährig verstorben
Fraunhofer-Gymnasium trauert um ehemalige Kollegin
| Viele Schülergenerationen, die sie prägte, werden sich noch an sie erinnern: Gymnasialprofessorin i. R. Waltraute Schmidt, die von 1946 bis 1970 an der Chamer „Oberrealschule mit Gymnasium“ bzw. dem jetzigen Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium die Fächer Deutsch und Geschichte unterrichtete, verstarb überraschend am letzten Freitag, dem 16.12.2005, im Alter von 97 Jahren in Nürnberg, wo sie seit ihrer Pensionierung in einem Seniorenstift lebte und sich bis zuletzt guter Gesundheit erfreute. | ![]() |
Sie gehörte nach dem 2. Weltkrieg in der Phase des Wiederaufbaus des Chamer Traditionsgymnasiums unter Oberstudiendirektor Dr. Hans Muggenthaler zu den Lehrern der ersten Stunde und war über ihre Unterrichtsverpflichtung hinaus als bewährte Fachleiterin für Deutsch und verdiente Betreuerin der Bibliothek tätig. Aufgrund ihres hohen Ansehens und des Vertrauens, das sie im Lehrerkollegium genoss, wurde sie auch zur Vorsitzenden des Personalrats gewählt.
Ihre Schüler/innen kannten ihre „Schmidtin“ vor allem als gestrenge Deutschlehrerin mit Leib und Seele, deren größtes Interesse der Literaturgeschichte, insbesondere der Weimarer Klassik galt. In keiner Weise konservativ, sondern durchaus progressiv war jedoch ihr Aufsatzunterricht in der Oberstufe, wo sie sich – in den 50er Jahren, der Ära der sog. „Besinnungsaufsätze“, absolut unüblich – bei der Stellung von Schulaufgabenthemen an Sachfragen und Problemen aus dem aktuellen Zeitgeschehen orientierte, wie z. B. dem Start des Sputnicks durch die Sowjetunion.
Waltraute Schmidt wurde am 24.7.1908 in Stettin geboren und studierte in Berlin und München die Fächer Deutsch, Geschichte und Volkskunde. Ab 1941 unterrichtete sie als Studienassessorin an der Diesterweg-Oberrealschule für Jungen in Berlin, Einsätze in Kinderlandverschickungslagern (Warthegau, Mähren und Böhmen) führten zur ersten Nachkriegsstation Ayrhof im Landkreis Viechtach. Dort erreichte sie auf ihre Bewerbung hin im Dezember 1945 die Mitteilung, im Januar 1946 den Dienst an der „Oberrealschule mit Gymnasium“ in unserer Stadt Cham aufzunehmen, die ihr ein Vierteljahrhundert lang zur zweiten Heimat wurde. Die Ernennung zur Studienrätin unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit erfolgte im Juni 1952, im Mai 1957 wurde Frau Schmidt zur Studienprofessorin, im Januar 1965 zur Oberstudienrätin und im Oktober 1968 zur Gymnasialprofessorin ernannt.
Auch nach ihrer Pensionierung im August 1970 blieb sie „ihrer“ alten, kurz vorher in Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium umbenannten Schule aus der Ferne treu verbunden, was sich in reger Anteilnahme an deren Entwicklung, in großzügigen jährlichen Spenden an die Fördervereinigung und in persönlichen Kontakten mit den Schulleitern, den Oberstudiendirektoren Utz, Drauschke und Reinhardt, äußerte.
Die Schulfamilie des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums und alle, die sie kannten, werden ihre verdiente Kollegin und Lehrerin stets in dankbarer Erinnerung behalten.
OStRin Heidi Wiesmann verabschiedet
Mit Wirkung vom 15.2.2006 trat OStRin Heidi Wiesmann in den Ruhestand, die seit 1998 die Fächer Englisch und Geschichte am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium unterrichtete und auch für die Betreuung der Geschichtssammlung verantwortlich war.
In einer kleinen Feierstunde am 17.2.2006 nach der Ausgabe der Zwischenzeugnisse verabschiedete Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt die verdiente Kollegin im Lehrerzimmer und wünschte ihr einen langen, gesunden Ruhestand.
Weitere Informationen unter Aktuelles / Archiv / 19.2.2006

Schulleiter OStD R. Reinhardt verabschiedet OStRin Heidi Wiesmann
Ehemalige Lehrerin Dr. Ulrike Dirscherl plötzlich verstorben
Am 5. Juni 2006 verstarb völlig unerwartet Frau StDin Dr. Ulrike Dirscherl, die Ehefrau unseres Kolle- gen StD Winfried Dirscherl und langjährige Lehrerin am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium. Bereits als Studienreferendarin Ulrike Schwägerl - in Schwandorf am 9.8.1957 geboren und in Nabburg als Tochter des Schulleiters aufgewachsen - verbrachte sie ein Jahr von von 1983 bis 1984 an unserer Schule, als Studienrätin z. A. im Februar 1985 endgültig an das JvFG versetzt zu werden.
um dann nach dem bestandenen 2. Staatsexamen

Hier unterrichtete die tüchtige und engagierte Lehrerin 19 Jahre lang bis Februar 2004 nicht nur in ihren Fächern Englisch und Französisch, sondern beteiligte sich auch am Schüleraustausch mit Frankreich, führte Theaterfahrten durch, wirkte maßgeblich an der Erstellung einer Reihe von Jahresberichten sowie der Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums mit, gründete und leitete den Arbeitskreis Hochbegabtenförderung und übernahm von 2001 bis 2004 das Amt der Kollegstufenbetreuerin.
Daneben qualifizierte sie sich auch als Italienischlehrerin, promovierte 1990 bei Prof. K.H. Göller an der Universität Regensburg in englischer Literatur zum Thema „Ritterliche Ideale in Chrétiens ‚Yvain’ und im mittelenglischen ‚Ywain und Gawain’“ zum Doktor der Philosophie und war jahrelang als Zweitprüferin im Staatsexamen für das Lehramt an den Gymnasien an der Universität Regensburg tätig. Außerdem arbeitete sie an Aufgabensammlungen für den Schulbuchverlag Klett im Fach Englisch und im Arbeitskreis Moderne Unterrichtsformen beim Ministerialbeauftragten für die Gymnasien der Oberpfalz mit. Dieser bestellte sie auch als Prüferin im Auswahlverfahren für DAAD-Stipendien.
Im Februar 2004 wurde sie als Ständige Stellvertreterin des Schulleiters an das Benedikt-Stattler-Gymnasium nach Kötzting berufen und verließ deshalb unsere Schule. OStD Klaus Drauschke, damaliger Leiter des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums, würdigte in seinen Abschiedsworten vor allem ihr pädagogisches Geschick, ihr fachliches Können, Organisationstalent und ihre Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem.
Der Schulfamilie des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums wird ihre ehemalige Kollegin und Lehrerin unvergessen bleiben.
StD a. D. Helmut Quitterer feierte 80. Geburtstag
Seinen 80. Geburtstag konnte StD a. D. Helmut Quitterer am 25.6.2006 bei bester Gesundheit feiern. Der Jubilar unterrichtete von 1952 - 1989 die Fächer Deutsch, Geschichte und Erdkunde an der damaligen Oberrealschule Cham bzw. dem Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium. Er war viele Jahre Mitglied der Schulleitung, Fachbetreuer für Geschichte sowie für die Erstellung des Jahresberichts zuständig. Auch betreute er die erste Schülerzeitung unserer Schule, den "Chamer Kampl".
Vielen Schülergenerationen ist er vor allem durch seinen anschaulichen Geschichtsunterricht und seinen Humor, der sich in seinen stets coolen Sprüchen widerspiegelte, in bester Erinnerung.
Nach seiner Pensionierung widmete er sich verschiedenen heimatgeschichtlichen Projekten, veröffentlichte in den "Gelben Bänden" Forschungsergebnisse über die Geschichte des Landkreises Cham und leistete wertvolle Vorarbeiten zur Einrichtung des Chamer Stadtarchivs.
Wir wünschen unserem "Quietsch" noch viele gute Jahre und hoffen, dass er seinen sprichwörtlichen Humor nie verliert.

Zum 80. Geburtstag gratulierten StD a. D. Helmut Quitterer (4. v. l.)
die Personalratsvorsitzende OStRin Gabriele Vielsmeier (l.),
Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt (2. v. l.) sowie
der langjährige Stellvertreter des Schulleiters StD a. D. Alfons Graßl (r.).
In Bildmitte auch die Ehegattin des Jubilars, Frau Gerti Quitterer.
Klasse 13g des Abiturjahrgangs 1966 traf sich am 1. Juli 2006

Organisiert von unserem ehemaligen Elternbeiratsvorsitzenden und dem nunmehrigen Präsidenten des Landgerichts Weiden Bernhard Ring fand am 1. Juli 2006 das 40-jährige Abiturtreffen der Klasse 13g des Jahrgangs 1966 statt. Im Schnitt alle zwei bis drei Jahre treffen sich die ehemaligen Mitschüler, alle fünf Jahre unternehmen sie eine dreitägige Reise, zuletzt 1990 nach Prag, 1995 nach Wien und 2000 nach Budapest. 2007 geht es an den Bodensee.
Von den vormals 15 Schülern sind zwei bereits verstorben.
Beim Treffen am 1. Juli 2006 waren auch die ehemaligen Lehrer, die Studiendirektoren a. D. Graßl (Mathematik), Josef Bauer (Biologie) und Menath (Latein, Griechisch, Katholische Religionslehre), anwesend (im Bild). Die Führung durch die Schule fand unter Leitung von StD Ludwig Biebl statt.
Nach einer gemeinsamen Wanderung nach Chammünster traf man sich dort im Haus des Klassenkameraden Dr. Hans-Jürgen Moser und feierte noch lange zusammen.
Verabschiedungen am Ende des Schuljahres 2005/06
Anlässlich der Schlussfeier am 28.7.2006 wurden nicht nur Mathematiklehrer StR Markus Weiß, Diplom-Theologe Markus Lohmann, Spanischlehrerin LAssin Yvonne Schirmer, Deutschlehrerin LAssin Ingeborg Werner sowie die Studienreferendare Heinl, Flierl und Fendl verabschiedet, die entweder auf eigenen Wunsch versetzt wurden oder an ihre Seminarschulen zurückkehrten, sondern völlig überraschend auch StD Winfried Dirscherl, der aus gesundheitlichen Gründen in den Vorruhestand ging.
Nach seinem Abitur am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium 1970, seiner Ausbildung an der Universität Regensburg und den ersten Dienstjahren am Anton-Bruckner-Gymnasium in Straubing hatte er seit 1982 Englisch und Geschichte an unserer Schule unterrichtet, die letzten Jahre war er auch als erster Fachbetreuer für Englisch tätig.
OStD Reinhardt dankte ihm in seinen Abschiedsworten im Kollegenkreis für sein engagiertes Wirken, das ihm wegen der Folgen des schweren Autounfalls, den er und seine erst kürzlich verstorbene Ehefrau Dr. Ulrike Dirscherl im Dezember 1988 erlitten hatten, zunehmend erschwert wurde. Auch aus Rücksicht auf seine Kollegen und Schüler habe er sich deshalb schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen.
Schulleiter und Kollegen wünschten StD Dirscherl nach den schweren letzten Wochen alles Gute für einen persönlichen Neubeginn frei von beruflicher Belastung und gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass er seine alte Schule möglichst oft besuchen möge.

Verabschiedung durch OStD R. Reinhardt bei der Abschlussfeier (v. l. n. r.):
Dipl.-Theologe Markus Lohmann, LAssin Yvonne Schirmer, StRef Heiner Heindl, StRef Tobias Flierl, StRefin Katrin Kraus, LAssin Ingeborg Werner, StR Markus Weiß

Schulleiter OStD Reinhardt (r.) bedankt sich im Kollegenkreis im Lehrerzimmer
bei StD Winfried Dirscherl (l.) für sein langjähriges engagiertes Wirken am JvFG.
Abiturjahrgang 1986 traf sich zum Zwanzigjährigen
Organisiert von Josef Schober, "Kanzleichef" der Gemeinde Traitisching, fand am 16.9.2006 das Abi-Treffen der 1986er statt. Nachdem die Ehemaligen an der Klostermühle in Altenmarkt zusammengekommen waren, ging es um 14.15 Uhr zur Besichtigung des Schulhauses an die Dr.-Muggenthaler-Straße. Dort führten Stellvertretender Schulleiter StD Dr. Hubert Balk und Direktoratsmitglied StD Christian Nowotny durch das Gebäude und viele staunten sehr, was sich in zwanzig Jahren alles verändert hat. "Ganz unsere Schule ist es nicht mehr", war immer wieder zu hören, "nur in der Sternwarte riecht es noch wie damals."
Nach einem Gemeinschaftsfoto an der Feuerleiter fuhr man wieder zurück zur Klostermühle, wo noch bis lange nach Mitternacht alte Erinnerungen aufgefrischt wurden. Besonders gefreut hatten sich die Ehemaligen über den zahlreichen Besuch ihrer früheren Lehrer. Weiteres zum Treffen unter www.jvfg-abi1986.de.

Gemeinschaftsfoto an der Feuerleiter
StD a. D. Norwin Voggenreiter feierte 75. Geburtstag
Seinen 75. Geburtstag konnte unser ehemaliger Mathematik- und Physiklehrer Norwin Voggenreiter am 22.9.2006 feiern. Im Namen des Kollegiums gratulierten Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt, Stellvertreter StD Dr. Hubert Balk, Mitarbeiter im Direktorat StD Ludwig Biebl und Vertreterin des Personalrats OStRin Marianne Hönle und wünschten dem Jubilar noch viele Jahre bei bester Gesundheit, Freude an den Enkelkindern sowie an seinem Hobby, der Musik, und vor allem, dass er immer so gut gelaunt bleibt, wie man ihn kennt, und weiterhin einen so engen Kontakt zu seiner "alten" Schule hält wie bisher.

OStD Rudolf Reinhardt, OStRin Marianne Hönle und StD Ludwig Biebl
mit Jubilar StD a. D. Norwin Voggenreiter (2. v. l.)
Abitur-Jahrgang 1996 feierte Zehnjähriges
Am Samstag, 23. September 2006, fanden 45 Ehemalige des Abitur-Jahrgangs 1996 den Weg zurück zu ihrer alten Schule. Organisiert hatten das Treffen Ulrike Bacherl und Tobias Späth. StD Christian Nowotny, der selbst einen Grundkurs Deutsch zum Abitur geführt hatte, begrüßte im Namen der Schulleitung um 17.00 Uhr die Gäste und zeigte ihnen die renovierte Schule sowie die Baustelle der neuen Mensa bzw. Pausenhalle vom Dach des Haupthauses aus. Anschließend stellte man sich zu einem "historischen" Foto mit Baukran im Hintergrund auf dem einstigen Rauchertreppchen auf.

Der Abiturjahrgang 1996 mit StD Christian Nowotny vor der Baustelle
Von den ehemaligen Lehrern hatte sich leider nur noch der frühere Kollegstufenbetreuer StD a. D. Siegfried Heyder eingefunden, trotzdem feierte man bei guter Stimmung noch lange im Gasthof Ödenturm in Chammünster das Wiedersehen und versprach, sich in fünf oder spätestens zehn Jahren wieder zu treffen.
Weitere Bilder unter http://jvfg.ohost.de oder http://jvfg.jv.ohost.de.
Ehemalige 13c des Abiturjahrgangs 1971 traf sich am JvFG

13 Ehemalige der Klasse 13c (1971)
Zum 35-Jährigen trafen sich am 2.12.2006 die ehemaligen Schüler/innen der Klasse 13c des Abiturjahrgangs 1971. Wolfgang Mierswa, Rektor der Volksschule Schönthal (l. im Bild), hatte die Begegnung organisiert und StD Christian Nowotny führte durch die Schule.
Die Ehemaligen waren erstaunt über die vielen Veränderungen, die im Laufe der Jahre im Hause stattgefunden haben, und konnten sich angesichts unserer Baustelle von Pausenhalle und Mensagebäude noch gut daran erinnern, dass kurz nach ihrem Abitur die damalige Renovierungs- und Umbauphase der 70-er Jahre begann und sie den damit verbundenen Unannehmlichkeiten knapp entkamen. "Wir waren draußen - und dann ging's los mit dem Baulärm!"
Nach der Führung wurde noch lange in der "Wasserwirtschaft" über die alten Zeiten geplaudert und man versprach, sich spätestens in drei Jahren wieder zu treffen.
StD a. D. Alfons Graßl Ehrenmitglied der Fördervereinigung
Ehrung für den ehemaligen Stellvertreter
Zum Ehrenmitglied unserer Fördervereinigung „Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums e. V.“ wurde der ehemalige Mathematik- und Physiklehrer (1955 – 1994) sowie Stellvertreter des Schulleiters, StD a. D. Alfons Graßl, am Montag, 12.2.2007, in der Vorstandssitzung der Fördervereinigung ernannt.
Vorsitzende Dr. Beate Hrabetz hob in ihrer Laudatio vor allem hervor, dass Alfons Graßl die Neugründung des Fördervereins im Jahr 1970 mitinitiiert hatte und seit dieser Zeit auch Mitglied ist. Außerdem wirkte er in unterschiedlichen Funktionen im Vorstand mit und brachte sich stets aktiv in die Vereinsarbeit ein.
Zusätzlich hat er sich durch seine großzügige Spendenbereitschaft um den Förderverein wie kein anderer verdient gemacht. So verdankt ihm die Schule z. B. einen Konzertflügel in der Fachschaft Musik, der ohne seine Hilfe nie hätte angeschafft werden können.
Herzlichen Glückwunsch!

StD a. D. Alfons Graßl (Mitte) mit der Vorsitzenden des Fördervereins
Dr. Beate Hrabetz und Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt
Verabschiedungen am Ende des Schuljahres 2006/07
Zum Ende des Schuljahres verließ uns StD Günther Klimbacher, der seit 1971 Musik an unserer Schule unterrichtete und durch sein großes Engagement und pädagogisches Wirken viele Schülergenerationen geprägt und am Fraunhofer tiefe Spuren hinterlassen hat, insbesondere als Leiter des klassischen Orchesters, das er mit Geduld und Begeisterung zu Höchstleistungen führte.
Auch Pfarrer Johann Schneider, der 26 Jahre lang Evangelische Religionslehre am Fraunhofer-Gymnasium unterrichtete, ging in Pension. Ihm hatte sowohl die Arbeit mit den jungen Leuten in der Kollegstufe, die an der Schwelle zum eigenständigen Leben stehen, als auch bei den Unterstufenschülern, die er durch seine Erzählkunst begeistern konnte, großen Spaß gemacht.
OStD Reinhartdt dankte den beiden angehenden Pensionisten im Rahmen der Abschlussveranstaltung am letzten Schultag in der Sporthalle für ihren fachlichen und pädagogischen Einsatz, wünschte ihnen für ihren Ruhestand alles Gute und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich beide möglichst oft bei unseren Veranstaltungen sehen ließen.
Nach vier Jahren wechselte auch StR Oliver Kieltsch (Deutsch/Geschichte) seinen Arbeitsplatz und ließ sich aus familiären Gründen nach Bayreuth versetzen. Der Schulleiter hob in seinen Abschiedsworten hervor, dass er immer den richtigen Draht zu seinen Schülern gefunden habe und man ihn vermissen werde. OStD Reinhardt dankte ihm für seinen Einsatz und wünschte ihm einen guten Start in seiner fränkischen Heimat.
Sein Dank und alle guten Wünsche galten auch allen anderen Lehrerinnen und Lehrern, die unserer Schule im nächsten Jahr nicht mehr angehören werden:
Religionspädagoge Felix Maier, Musikfachlehrerin Alexandra Kerber, StRefin Susanne Asam, StRef Dr. Matthias Langensteiner, StRef Alexander Riediger sowie LAss Christian Luy und StRefin Irene Hartl (die kurzfristig erfuhren, dass sie weiter am Fraunhofer-Gymnasium verbleiben werden).

StD Günther Klimbacher, Pfarrer Johann Schneider, StR Oliver Kieltsch (v. l.)

StD Günther Klimbacher, Pfarrer Johann Schneider, StR Oliver Kieltsch, LAss Christian Luy, FLin Alexandra Kerber, StRef Dr. Matthias Langensteiner, StRef Alexander Riediger, StRefin Susanne Asam und OStD Rudolf Reinhardt (v. l.)
Alle Bilder von der Abschlussveranstaltung am 27.7.2007 unter Aktuelles / Fotogalerie / Schuljahr 2006/07.
OStRin a. D. Erika Schäfer feierte 70. Geburtstag

Unser Bild zeigt OStRin Marianne Hönle, StDin Petra Weindl, die Jubilarin
und StD a. D. August Fischer (v. l.)
Am 11. August 2007 feierte OStRin Erika Schäfer ihren 70. Geburtstag. Sie unterrichtete von 1968 bis 1995 die Fächer Französisch und Geschichte an unserer Schule und viele Schülerinnen und Schüler werden sich noch an sie erinnern.
Das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium gratulierte mit einer Abordnung bestehend aus StDin Petra Weindl vom Direktorat, OStRin Marianne Hönle vom Personalrat und OStRin Monika Pressler als Fachbetreuerin Französisch. Auch StD a. D. August Fischer ließ es sich nicht nehmen, der ehemaligen Kollegin seine Glückwünsche zu übermitteln.
Wir wünschen der Jubilarin noch viele gesunde und glückliche Jahre und freuen uns darüber, wenn sie immer wieder unsere Veranstaltungen besucht.
Abiturjahrgang 1997 traf sich zum Zehnjährigen am 29.9.2007
Rund 50 ehemalige Abiturienten des Abschlussjahrgangs 1997 trafen sich an ihrer früheren Bildungsstätte nach zehn Jahren wieder. Nach den ersten freudigen Begrüßungen, vielen Fragen und dem Austausch von Erinnerungen führte StD Christian Nowotny die Damen und Herren durch das renovierte Schulgebäude, das die Gäste fast nicht wiedererkannten. Mit Staunen folgten sie den Ausführungen ihres ehemaligen Lehrers, der sie über die Baumaßnahmen, insbesondere die neue Pausenhalle und Mensa für die Mittagsbetreuung (Bezug im Oktober 2007), die High-Tech-Ausrüstung der Schule, die Homepage sowie diverse neue Projekte wie Bläser- und Chor-/Rhythmik- klasse, Digitales Lernen etc. informierte. Zum Dank für seine Erklärungen überreichte ihm Margit Weber, die zusammen mit Kerstin Pöllmann das Treffen organisiert hatte, ein kleines Präsent.
Nach der informativen Führung ging man zum gemütlichen Teil in der Klostermühle in Altenmarkt über, wo noch einige Ehemalige dazustießen. Den weitesten Weg hatte Peter Traurig auf sich genommen, der extra aus Wien angereist war, um seine ehemaligen Mitschüler wieder zu treffen.

Der Abiturjahrgang 1997 mit StD Christian Nowotny (l.),
im Hintergrund links die Rückseite der neuen Pausenhalle
FOLin a. D. Antonie Kerscher feierte 70. Geburtstag

Als Vertreter der Schule gratulierten Jubilarin Antonie Kerscher (Mitte)
OStD Rudolf Reinhardt, StDin Petra Weindl und StD Christian Nowotny (v. l.)
Ihren 70. Geburtstag feierte am 26.4.2008 FOLin a. D. Antonie Kerscher. Sie unterrichtete von 1969 - 1997 an unserer Schule die Fächer Sport weiblich, Handarbeit und Hauswirtschaft sowie Stenografie und ist vielen Schülerinnen noch sicher als "Tante Dolly" bekannt. Erinnern wird man sich auch an ihre stets blitzblank gepflegte Schulküche, die sie wie ihren Augapfel hütete und die deshalb immer wie nagelneu aussah.
Als Vertreter der Schule gratulierten Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt, StDin Petra Weindl und StD Christian Nowotny der ehemaligen Kollegin, die sich bester Gesundheit erfreut und sich mit Sport und Gartenarbeit fit hält. Da sie in der Nachbarschaft zu unserer Schule wohnt, ist sie gut darüber informiert, was bei uns passiert, und besucht auch stets unsere Schulkonzerte.
Wir wünschen Frau Kerscher noch viele gesunde und aktive Jahre und danken ihr auch an dieser Stelle für die beständige Unterstützung unserer Schule.
Verabschiedungen am Ende des Schuljahres 2007/08:
Nach 36 Dienstjahren am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium gingen OStR Ingo Hein (Chemie/Sport) und StD Karlhans Hofinger (Deutsch/Geschichte/Sozialkunde) in Pension.
Unvergessen werden vielen Schülergenerationen die Skikurse bleiben, bei denen sie mit "Ingos" Akkordeonmusik geweckt oder im Trickskifahren unterwiesen wurden. Ebenso unvergessen sind z. B. sein naturwissenschaftliches Spezialwissen, seine waghalsigen Experimente im Chemieunterricht, seine drastischen Schilderungen im Erste-Hilfe-Kurs und sein Engagement für die Sportart Hockey, wofür er auch viele Schülermannschaften begeistern konnte. Ein echtes Original verlässt mit OStR Ingo Hein unsere Schule, ein bescheidener, äußerst zuverlässig Kollege, dessen Gutmütigkeit aber so mancher Schüler auch ausnutzte.
StD Karlhans Hofinger, der "Gentleman", stets gut gelaunt, humorvoll, gesellig, sangesfroh, eloquent, fleißig und ein äußerst penibler Korrektor - so wird er vielen Schülerinnen und Schülern in Erinnerung bleiben. Er war aber u.a. auch viele Jahre Fachbetreuer für Deutsch und Geschichte, war Mitglied der Schulleitung, organisierte viele Veranstaltungen vom Wanderführerlehrgang über Landtags-, Abitur- und Grenzlandfahrten entlang der ehemaligen DDR-Grenze bis hin zu diversen Ausstellungen sowie Kontaktveranstaltungen mit Schulen in Thüringen und Sachsen, als Deutschland 1989 wieder vereinigt wurde. Mit ihm verlässt ein Lehrer, der seinen Schülern seine im besten Sinne konservativen Werte wie z. B. Zuverlässigkeit, Selbstdisziplin, Höflichkeit, Pünktlichkeit und Sauberkeit stets auch selbst vorlebte.
Das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium dankt beiden Kollegen für ihre geleistete Arbeit an unserer Schule und wünscht ihnen für ihren neuen Lebensabschnitt jenseits des Berufs alles Gute.

OStD Rudolf Reinhardt verabschiedet StD a. D. Karlhans Hofinger (l.)
und OStR Ingo Hein (r.) vor der Schülerschaft
bei der Abschlussveranstaltung am 31.7.2008.

Verabschiedet wurden auch die Studienreferendare Florian Schneider, Stephanie Kurz, Stefan Amberger, Estella Schwarz, Tamara Lax, Alexander Kraus (v. l.).
(Nicht im Bild ist Dipl.-Chemiker Thomas Scheubeck, ein Ehemaliger,
der die Fachschaft Chemie tatkräftig unterstützte und die Chemiesammlung
im letzten Jahr in mühevoller Arbeit neu systematisiert hat.)
Abiturjahrgang 1998 traf sich zum Zehnjährigen am 20.9.2008

Die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1998 mit StD Christian Nowotny (l.)
Ca. 45 Ehemalige des Abiturjahrgangs 1998 trafen sich nach zehn Jahren an ihrer alten Schule, um ein Wiedersehen miteinander zu feiern. Astrid Pöllmann, Christina Höppe und Dominik Lommer hatten das Treffen organisiert und so führte StD Christian Nowotny die Gäste durch das Haus. Sie kannten von der renovierten Schule nur den damals neuen naturwissenschaftlichen Trakt, in dem sie noch ein Jahr bis zu ihrem Abitur Unterricht hatten. Alles andere war auch für sie neu.
Besonders beeindruckt war man von der neuen Pausenhalle und Mensa, dem Pavillon auf dem Dach, dem großen Sekretariat, der einladenden Bibliothek und der freundlichen Farbgebung im gesamten Gebäude. "Die Schule ist wirklich schön geworden.", war die einhellige Meinung. "So eine tolle Ausstattung haben wir in der Großstadt nicht. Am Fraunhofer würde ich gern selbst unterrichten.", so der Kommentar einer jungen Lehrerin.
Nach einem Foto für die Presse und einem Präsent an ihren früheren Lehrer, der sich gern die Zeit für seine ehemaligen Schüler genommen hatte, fuhr die gesamte Gruppe nach Chammünster in den Gasthof Ödenturm, wo man noch lange Erinnerungen austauschte und auch noch weitere Lehrer eingeladen hatte, um gemeinsam von den alten Zeiten zu schwärmen und vom bisherigen beruflichen Werdegang und seiner Arbeit zu erzählen.
Fraunhofer-Gymnasium nimmt Abschied
OStR Elmar Vielsmaier verstorben
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Einer heimtückischen, heute noch nicht therapierbaren Krankheit ist in der Nacht zum Sonntag, dem 12. Oktober 2008, drei Wochen vor seinem 60. Ge- burtstag, unerwartet OStR Elmar Vielsmaier erlegen. Die Fraunhofer-Schulfamilie trauert um ihren Lehrer und Kollegen, der seit 1979 am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium die Fächer Englisch und Geografie un-terrichtete. Sowohl bei seinen Schülern als auch im Kollegium war der gebürtige Straubinger beliebt und geschätzt nicht nur wegen seiner fachlichen Kenntnisse, sondern auch wegen seiner Kameradschaftlichkeit, seiner sprichwörtlichen Ruhe und Gelassenheit und seines trockenen, hintergründigen Humors, wobei er vor allem das Spiel mit Worten liebte. |
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Über viele Jahre war er eine wichtige Stütze der Fachschaft Geografie, auch betrat er jeden Morgen zu früher Stunde als Erster den Lehrertrakt, um alle Kopiergeräte bis zum Eintreffen der Kollegen einsatzbereit zu machen. Durchaus kritisch wertend und nicht alles akzeptierend, was der Schule „von oben“ aufgebürdet wurde, aber äußerst pflichtbewusst und engagiert erledigte er stets seine Arbeit, bis ihm seine Krankheit vor ca. elf Monaten die Kräfte raubte und ihn dienstunfähig machte.
Die Verbundenheit zu seiner Schule zeigte sich auch in seiner wöchentlichen Teilnahme am Lehrersport, wo er gerne mit seinen Kollegen Fußball spielte, aber ebenso darin, seine beiden großen Hobbys, das Segelfliegen und das Fotografieren, in den Dienst des Fraunhofer-Gymnasiums zu stellen. Es gibt von ihm unzählige Luftaufnahmen von der Schule und dem Schulberg, aber auch von Cham und seiner Umgebung. Die schönsten Bilder stellte er noch am Krankenbett der Fachschaft Kunst zur Verfügung, die damit einen Kalender, illustriert mit phantastischen Flugobjekten der Schülerinnen und Schüler, gestaltet hat. Dessen Fertigstellung konnte Elmar Vielsmaier leider nicht mehr erleben.
Seiner Ehefrau, die ebenfalls am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium als Lehrerin tätig ist, und seinen beiden Söhnen wendet sich die herzliche Anteilnahme der gesamten Schulfamilie zu. Dem Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium wird OStR Vielsmaier unvergessen bleiben.
StD a. D. Josef Bauer feierte 80. Geburtstag
Seinen 80. Geburtstag konnte unser ehemaliger Biologie- und Chemielehrer StD a. D. Josef Bauer, vielen Schülergenerationen als "Bio-Bauer" bekannt, am 6. April 2009 feiern. Von 1958 bis 1991 unterrichtete er an unserer Schule und hält immer noch intensiven Kontakt mit seiner ehemaligen Wirkungsstätte, u.a. auch als Mitglied der Fördervereinigung. Gerne beschäftigt er sich mit seinen Enkeln, besucht seinen großen Freundeskreis und widmet sich nach wie vor seinem Hobby, der Natur, indem er in seinem Garten arbeitet, Imkerei betreibt oder sich im Vogelschutzbund engagiert.
Personalratsvorsitzende OStRin Gabriele Vielsmaier und Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt gratulierten dem Jubilar im Namen der Fraunhofer-Schulfamilie, wünschten alles erdenklich Gute für das nächste Lebensjahrzehnt und überreichten einen Geschenkkorb mit allerlei Nahrhaftem.

Personalratsvorsitzende OStRin Gabriele Vielsmaier und
Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt gratulieren dem Jubilar StD a. D. Josef Bauer (M.)
Abiturjahrgang 1984 feierte 25-jähriges Jubiläum

Die Abiturienten des Jahrgangs 1984
Wie schon zum zehnten und zum zwanzigsten Jubiläum trafen sich zum 25-jährigen am 23.05.2009 wieder fast 50 ehemalige Abiturienten am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium. Unter Führung von StD Biebl ging es durch das baulich erheblich veränderte Gebäude, welches vor allem durch den Wegfall der ehemaligen Pausenhalle etwas Markantes und uns Gewohntes verloren hat. Dennoch spürten wir die frühere Atmosphäre und viele alte Erinnerungen wurden wach, sei es das Schafkopfen im Kollegstufenzimmer, die Bonn-Fahrt, die eine oder andere „Audienz“ beim „Chef“ Utz (das kann man heute doch offen sagen), die sagenhaften Hurka-Semmeln oder das Mitspielen im Lehrersport-Fußball. Erst durch die Reminiszenz stellt man fest, dass uns alle das JvFG geprägt hat, auch wenn uns das in den letzten Schuljahren sicher nicht klar war. Ich für meinen Teil blicke mit Respekt und Dankbarkeit auf diese schöne Zeit zurück und möchte hiermit besonders allen meinen ehemaligen Lehrkräften weiter alles Gute wünschen.
Richard Hanauer, Dipl.-Ing. Chemietechnik, Abiturjahrgang 1984
Verabschiedungen am Ende des Schuljahres 2008/09

Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt verabschiedete
Grundschullehrerin Hildegard Braun, StRin Barbara Ludwig,
StRefin Julia Hildebrandt und StRefin Katrin Dobler (v. l.)
In der letzten Lehrerkonferenz vor den Sommerferien verabschiedete Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt vier Kolleginnen, die das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium am Ende des Schuljahres verlassen.
Grundschullehrerin Hildegard Braun hatte ein Jahr lang in der 5. Jahrgangsstufe Intensivierungsstunden in Englisch und Mathematik gehalten und war als Beraterin an der Gelenkstelle Grundschule/Gymnasium tätig. StRin Barbara Ludwig (Englisch/Französisch) wurde auf eigenen Wunsch in in Heimatnähe, nämlich ans Gymnasium Dießen am Ammersee versetzt. Die beiden Studienreferendarinnen Julia Hildebrandt (Deutsch/Geschichte) und Katrin Dobler (Deutsch/Geschichte/Sozialkunde) kehren an ihre Seminarschulen zurück, um dort ihre Ausbildung abzuschließen.
Allen vier Damen ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement für unsere Schülerinnen und Schüler sowie alles Gute und viel Erfolg für ihr weiteres Wirken!
50 Jahre Abitur - Absolventen des Abiturjahrgangs 1959 trafen sich am Fraunhofer-Gymnasium

Die Absolventen des Abiturjahrgangs 1959 am 26.9.2009 mit ihrem
ehemaligen Lehrer StD a. D. Helmut Quitterer (vordere Reihe, 4. v. l.)
Vom 25.9. - 27.9.2009 dauerte das Klassentreffen der Klassen 9A, 9B und 9G des Abiturjahrgangs 1959, das Jahr, in dem Regisseur Bernhard Wicki den weltberühmten Antikriegsfilm "Die Brücke" zum Teil an unserer Schule drehte. Altbürgermeister Leo Hackenspiel und 'Generalsekretär' Hans Wickelmaier hatten die Veranstaltung organisiert und viele waren gekommen, u. a. auch unser ehemaliger Lehrer und Stellvertretender Schulleiter StD a. D. Erich Weiß sowie StD a. D. Helmut Quitterer, der viele Jahre Mitarbeiter in der Schulleitung war und die Fächer Deutsch, Geschichte und Erdkunde unterrichtete.
Nach einem "Get together" am Freitagabend im Hotel Randsberger Hof, wobei bereits viele Erinnerungen ausgetauscht wurden und auch der ehemalige Stellvertreter des Schulleiters und Mathematiklehrer StD a. D. Alfons Graßl anwesend war, besuchte man am Samstagvormittag zunächst die Gräber verstorbener Lehrer und Mitschüler am Chamer Friedhof. Anschließend führte OStD Rudolf Reinhardt die Gruppe durch das Schulhaus, die sich sehr erstaunt darüber zeigte, "wie sauber alles beieinander ist und wie schön die Schule nach der Renovierung geworden ist." Nach dem Mittagessen besichtigte man das Kloster Walderbach/Reichenbach, nahm an einem ökomenischen Gottesdienst teil und feierte bis in den späten Abend im Gasthaus am Ödenturm in Chammünster. Mit einem Frühschoppen in der Altenmarkter Klostermühle klang das Treffen aus und man versprach, einander bald ('offiziell' spätestens in drei Jahren) wieder zu sehen.

Spende des Abiturjahrgangs 1959 an die Fördervereinigung:
Altbürgermeister Leo Hackenspiel, Vorsitzende Dr. Beate Hrabetz
und Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt (v. l.)
Eine Überraschung gab es ein paar Tage später: Da die Organisatoren des Abiturtreffens von jedem Teilnehmer einen Unkostenbeitrag für Bus, Führung etc. eingesammelt hatte, davon aber eine Summe von 220,- € übrig blieb, spendete die Gruppe das Geld der Fördervereinigung "Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums", das Vorsitzende Dr. Beate Hrabetz und Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt dankbar und mit Freuden aus der Hand von Altbürgermeister Leo Hackenspiel entgegennahmen.
Abiturjahrgang 2000 traf sich zum zehnjährigen Jubiläum
Am 10. April 2010 trafen sich knapp 50 Absolventen des Abiturjahrgangs 2000 am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium zu ihrem zehnjährigen Jubiläum. Während der Schulhausführung durch StD Christian Nowotny, Mitarbeiter im Direktorat, zeigten sich doch viele der ehemaligen Schüler von den vielen Veränderungen überrascht, die innerhalb des letzten Jahrzehnts an unserer Schule stattgefunden haben.

Mitglieder des Abiturjahrgangs 2000 mit StD Christian Nowotny (l.)
Anschließend traf man sich im Gasthaus Baumgartner in Schorndorf bei einem warmen Buffet zum intensiven Austausch über gemeinsam verbrachte Zeiten an der früheren Schule. Besonders erfreulich war für die Teilnehmer das Wiedersehen mit ihren ehemaligen Lehrern StD a. D. Karlhans Hofinger, OStR Arnold Stauber und StD Josef Vogl.
Organisiert hatten das Treffen Martin Fuchs, Carmen Höpfl und Johannes Igl.


