France Mobil am Fraunhofer-Gymnasium
Französischunterricht einmal anders
Mit einem lauten „Bonjour“ begrüßt Claire Stiévenard die Mädchen und Buben der fünften Klassen am Freitagvormittag, 13.1.2012, am Joseph–von–Fraunhofer-Gymnasium. Seit 2002 fahren sie und ihre 11 Kollegen mit ihrem France Mobil durch ganz Deutschland, um den Kindern Frankreich, die französische Sprache und die deutsch-französische Zusammenarbeit näherzubringen. In spielerisch gestalteten Unterrichtsstunden stellen die französischen Lektoren den deutschen Schülern in Form von Sketchen, Theater- und Sprach-AGs, Liedern und Spielen die französische Sprache und Kultur vor.

Die
Klasse 5e mit ihrem Klassenleiter StR Tobias Teubler, Schulleiter StD Dr. Hubert Balk, Fachbetreuerin OStRin
Monika Pressler und Claire Stiévenard vor dem France Mobil (v. r.)
Das Programm "France Mobil" ist eine Initiative der Kulturabteilung der französischen Botschaft und der Robert Bosch Stiftung und stellt das Pendant zu Deutsch Mobil dar, welches dasselbe in Frankreich macht. Am 22. Januar 2004 wurden die beiden Mobile für ihr vorbildliches Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit der Adenauer-de Gaulle-Preis verliehen.

Mit
lustigen Spielen lernen die Schülerinnen und Schüler
Frankreich und seine Besonderheiten kennen.
Das Programm der France Mobile wendet sich an alle Schülerinnen, die Französisch lernen wollen, aber auch an Eltern bei Elternabenden oder Französischlehrer. Die 12 Lektorinnen und Lektoren sind in ganz Deutschland von September bis Ende Juli unterwegs und besuchen wöchentlich oft vier verschiedene Schulen, um ihr Programm durchzuführen.

Claire stammt aus Lille im Norden Frankreichs.
Die fünf 5. Klassen des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums durften sich am Freitag über den Besuch der Lektorin freuen, die mit einfachen französischen Sätzen, Spielen und Liedern die Schüler für Französisch begeistern wollte. Sie stellte sich zuerst den Mädchen und Buben vor und erzählt ihnen einiges über ihre Heimatstadt Lille im Norden Frankreichs und die französische Kultur. Im Anschluss daran durften die Kinder aufzählen, welche französischen Spezialitäten sie kennen. Viele Finger gingen in die Höhe und schnell fielen Worte wie Baguette, Crêpe oder Croissant. Diese Begriffe wurden dann gleich für ein Spiel benutzt, welches den Kindern viel Spaß bereitete. Natürlich durften auch einige wichtige Sehenswürdigkeiten oder berühmte Personen aus Frankreich nicht fehlen, welche wiederum mit einem Spiel erarbeitet wurden. Den Abschluss der kleinen „Unterrichtsstunden“ bildete das Anhören von bekannten französischen Songs, die von den Kindern bewertet werden durften, nachdem ihnen Claire einige wichtige Worte beigebracht hatte. Mit einem lauten „C’est super!“ freuten sich die Schülerinnen und Schüler über die Auswahl der Lieder.

Claire erklärt den Kindern einfache Sätze auf Französisch.
Zum
Abschluss durfte sich jedes Kind ein kleines Geschenk als Andenken mitnehmen
und sie bedankten sich mit einem höflichen „merci“. An dem Lachen der Kinder
konnte man erkenne, dass ihnen die lustige Unterrichtsstunde viel Spaß
bereitete und der eine oder andere stellte klar: „Ich nehme nächstes Jahr
Französisch.“
Katharina Piendl, Q11, P-Seminar "Journalistisches Schreiben"
